SvOlli schreibt wahre Worte. (Die großen) Religionen, so wie sie heute praktiziert werden, haben wahrscheinlich nichts/wenig mehr mit der Intention des Religionsstifters gemeinsam. Sei es der Ablaßhandel, Kreuzzüge, heilige Kriege oder das Versprechen, dass im Himmel Jungfrauen auf den Märtyrer warten. Das alles ist geschickt eingesetztes "Moralin" oder Propaganda, um Menschen für eine Idee (Krieg, Geld) unter dem Deckmantel der Religion zu gewinnen. Sie sind ein Mittel der (religiösen) Machthaber, um ihre Interessen begründen und durchzusetzen. Mit den Lehren, Wurzeln und den Inhalten der Religionen hat das nichts mehr zu tun.
Sicher, diese Punkte sind nicht der Kern der Religion und viele religiöse Menschen tun viele gute Taten, aber die Religionen werden leider oft an der Ausswirkung gemessen und die ist, aufgrund der oben aufgeführten Dinge, eher negativ.
Die Philisophien, die den großen Religionen zu Grunde liegen, scheinen aber gemeinsame Wurzeln zu haben:
- Es gibt eine spirituelle Entität und die Religion erklärt dir, wie du sie erreichen kannst.
- Krieg und Gewalt schliessen das Erreichen von 1. aus.
(diese Liste ist nicht vollständig, aber für diesen Kontext reichen diese 2. Punkte)
Diese Wurzeln stehen aber im krassen Gegensatz zu dem, wie sich die großen Religionen heute darstellen. Die Religionen geben den Leuten heute vor, wie sie zu "Gott" zu finden haben.
Wenn man nun die Philosophien ohne die Moralsoße der Religionen betrachtet und danach lebt, ist man im Kern ein guter Christ oder Muslim, denn man erfüllt alle Punkte, die den Religionsstiftern wichtig waren vermittelt zu werden.
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