Mit meiner Domain micha.de verhält es sich so, wie wohl mit fast jeder Domain, die einem Vornamen entspricht. Jeder Hinz und Kunz erlaubt sich, meine Domain als einmal-EMail-Adresse zu missbrauchen. Ein kurzer Blick in das Catchall-Postfach bringt solche Goldstücke wie "schnucki (at) micha.de" oder "www.walter (at) micha.de" zu Tage. Sei's drum. Und da ich an das Gute im Menschen glaube, glaube ich, dass die meissten User die Email nur aus Versehen irgendwo eintragen. Ein Vertipper. Oder man brauch mal schnell eine Wegwerf-Email-Adresse. Ist alles kein Problem, damit lebe ich schon länger.

Aber in letzter Zeit nehmen die (komerziellen) Newsletter, die an diese Email Adressen geschickt werden, zu. Nicht einer oder zwei, sondern 8 oder 10. Pro Monat. Ohne meine Einwilligung, ohne Double Opt In. Die Firmen, die diese Newsletter versenden, prüfen gar nicht erst, ob der Inhaber der Email-Adresse ihren Mist überhaupt haben will.

Wie handhabt ihr das? Und: was würdet ihr machen? Die Firmen bitten, die EMails einzustellen?

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6 kommentare zu “Die Crux mit einer Vornamen-Domain”

  1. Phil sagt:

    Ach, da gibs meistens ein Button zum Abmelden. Und dann melde ich mich ab. Sollten die Leute dennoch weitermailen, dann werden die Mails halt als Spam eingetragen und landen auch im entsprechenden Ordner.

    So bin ich sie dann auch los.

  2. derhenry sagt:

    Wozu schaltet man Catchall? Ganz viel Müll bin ich durch das Ausschalten los geworden.

  3. Tears sagt:

    Eine Abmeldungs-Mail hinschicken ist meinst ne ziemlich dumme Idee. Denn meist handelt es sich bei diesen "deutschen Firmen" um irgendwelche Adresssammler die mit nervigen Werbemails eine Abmelde-E-Mail erreichen wollen um dann zu wissen, dass die E-Mailadresse genutzt wird.

  4. Unerwünschte Newsletter

    Wie vor ein paar Tagen schon geschrieben, bekomme ich an @micha.de viele unbestellte Newsletter. Ich habe mich mit Freunden und Rechtsanwälten ausgetauscht. Das Ergebnis war, dass ich zuerst an jeden Versender eine Email schicke

  5. Jein.

    Die deutschen Newsletterversender sind gesetzlich verpflichtet, einen Abmeldelink/Hinweis in der Email zu haben.

    Beantwortest Du den, wirst Du von *denen* sicherlich keine Email mehr bekommen, jedoch kommt in ihre Datenbank ein Vermerk, dass die Adresse aktiv ist und gelesen wird. Somit erhöht sich dann der Preis für den, der deine Adresse dann erwirbt.

  6. Ich nutze Catchall, um nicht für jede Adresse einen Alias anlegen zu müssen. Wenn ich mich bei Schlecker anmelde, lautet meine Email schlecker-mk ett micha ponkt dä eh. Bei Buchladen X dann buchladenx-mk ett micha ponkt dä eh. So kann ich sehen, wer meine Emailadressen weitergibt.

    a) ist es mirt zu mühsam, für jeden Dienst, bei dem ich mich anmelde, einen Alias einzurichten und b) unterstützt mein Emailprovider leider noch keine "unlimited forwards". Daher muss ich dann eher die einzelnen totgespammten Adressen blacklisten.

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