Wie das WG-Leben halt so spielt, ab und an wird eine neue Festplatte fällig, die 100 Euro investiert und in den Server eingebaut. So auch heute bei uns. M hat eine 300 GB Samsung HD gekauft und ich hatte vor ein paar Tagen einen separaten IDE-Controller von einem Kollegen erworben und nun sollten die beiden in den heiligen Stand der Ehe miteinander eintreten.

Einen 2. IDE-Controller in ein bestehendes System zu integrieren geht schon über meinen Horizont hinaus. Steckt man die IDE-Controller Karte in den Slot *über* der Netzwerkkarte, meckert das System, dass irgendwelche IO-Limits erreicht seien und weder ein ping auf die Netzwerkkarte geht, noch ist ein einloggen an der Konsole möglich. Also das Teil ausgebaut und in den Slot *unter* der Netzwerkkarte eingebaut. Siehe da: keine IO-Probleme. Also schnell eingeloggt und mit fdisk /dev/hdd die Platte mit einer Partition versehen und diese als LVM-Typ abgestempelt. Gespeichert und beendet und frohen Mutes gewesen, dass der Rest genau so schnell geht. Falsch gelegen.

Der folgende pvcreate /dev/hdd1 war der nächste Schritt, aber damit auch der letzte, der weniger als 5 Minuten brauchte. vgextend /dev/hdd1 ging noch recht fix, aber der folgende lvresize --size +279,46G dauerte schon extrem lange. Das abschliessende resize2fs /dev/mapper/vg00-lvsrv läuft nun schon seit 10 Minuten.

Im Vergleich dazu, hat der resize_reiserfs heute auf der Arbeit nur <5 Sekunden gedauert. Merke also: reiser3 > ext3. Mit der nächsten Platte wird ein Migrationspfad von ext3 auf reiser3 angestossen, ext3 (bzw dessen resize-tool) ist ja unerträglich lahm!

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